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!!!Neu!!! Top-Ökofachschule

Ab September 2021 gibt es bei uns den neuen Zweig Ökofachschule. Eine Naturausbildung, die sich noch stärker mit den Herausforderungen und Lösungsansätzen im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes beschäftigt.

Schon bisher nahm die Ökologie in unserer Ausbildung eine wichtige Rolle ein. Der wahre Gärtner kennt sich mit ökologischen Zusammenhängen, mit Tieren und Pflanzen und den Auswirkungen menschlichen Tuns aus. Die heutigen Herausforderungen, wie Klimakrise, rapider Schwund an Naturraum und Arten, verantwortungsloser Umgang mit Ressourcen erfordern ein Mehr an Wissen und Fertigkeiten, als in einer reinen Gärtnerausbildung Platz finden. Konfrontiert mit dem Verlust von 75% der Biomasse an Insekten durch Klimaveränderung, Flächenverbrauch und industrielle Landwirtschaft, sehen wir verstärkten Bedarf gegenzusteuern. Wir brauchen junge Menschen, die mit offenen Augen gegen die bedrohlichen globalen und regionalen Veränderungen Handlungen setzen, deren Effekte bewerten können und unser Wirtschaftssystem kritisch hinterfragen.

Unsere neue Ausbildung fußt auf drei Säulen:

  • Zukunftsweisende Umweltkunde
  • Ökologische Lebensmittelproduktion
  • Naturraumgestaltung

Hinter dem Titel der Zukunftsweisende Umweltkunde verbergen sich Themen wie Auswege aus der menschengemachten Erderwärmung, aktives Umweltlobbying, nachhaltiges Ressourcenmanagement. Ebenso beschäftigen wir uns mit neuen Formen der (Im)Mobilität, natürlicher Kreislaufwirtschaft und bewusstem Konsum. Und - in Österreich besonders wichtig - Reduktion des Flächenverbrauchs. Erneuerbare Energieformen spielen genauso eine Rolle wie kritischer Konsum, Friedensbildung und Konfliktlösung sowie das Lernen, mit der Natur achtsam umzugehen.

In der Ökologische Pflanzenproduktion erweitern wir die gärtnerischen Kernbereiche des nachhaltigen Gemüse- und Obstanbaus um Themen wie Kleintier-, Fisch-, Schnecken- und Insektenzucht. Pilzanbau und neue Pflanzenproduktionsformen sind ebenso Teil der Ausbildung wie  Veredelung und regionale Vermarktung der Produkte. Schülerinnen und Schüler lernen hochwertige Lebensmittel ressourcenschonend herzustellen, die Bodengesundheit mit unterschiedlichen Methoden zu fördern und sich die Selbstregulierungskräfte der Natur zunutze zu machen.

Die dritte Säule der neuen Ausbildung ist die Naturraumgestaltung. Besonders wichtig ist uns, dass die Schülerinnen und Schüler den Wert natürlicher Lebensräume erkennen und nötige Schutz- bzw. Pflegemaßnahmen daraus ableiten können. Wir lernen Grünräume für eine Vielfalt an Pflanzen und Strukturen zur Förderung verschiedenster Tiere anzulegen und die Pflanzen und Tiere darin kennen. Statt monotoner Rasenflächen legen wir Wiesen, Hecken und Insektenstaudenflure an, beschäftigen uns mit Gebäudebegrünung, Renaturierung und vielem anderen mehr. Jeden Einsatz von Baustoffen, Maschinen und Betriebsmitteln bewerten wir nach dem ökologischen Fußabdruck, mit dem Ziel, Naturräume mit viel weniger Energieaufwand zu gestalten.

Wir wollen vermitteln, dass respektvoller Umgang mit der Natur und Selbstbegrenzung keine abgedroschenen Schlagworte sondern lustvolles Mittel zum Zweck sind auf dem Weg zu einer neuen Partnerschaft zwischen Mensch und Natur.

Schülerinnen und Schüler erhalten

  • den Facharbeiterbrief der Gärtnerin/des Gärtners mit Schwerpunkt Gemüsebau
  • die Ausbildung für kommunale Dienstleistungen
  • die Ausbildung zur Sicherheitsvertrauensperson und
  • die Zertifizierung zum Umweltfacharbeiter/in und Naturraumgestalter/in

Nach dem Besuch eines 1-jährigen Aufbaulehrganges sind Reifeprüfung und ein anschließendes Studium möglich.

Grundsätzlich ist der Organisationsablauf dieser Ausbildung gleich unserer Fachschule Fachrichtung Gartenbau (Landwirtschaftliche Fachschule - 4-Jährige Ausbildung inkl. einem Praxisjahr).